Obedience ist eine Sportart für Hunde, die ursprünglich in England entwickelt wurde. Hier war der Border Collie eine der ersten Hunderassen, die mit einem gezielten Training begannen.

Im Obedience kommt es auf Gehorsam und Präzision an. Das Prinzip der Sportart kann mit dem des Dressurreitens verglichen werden:

Der Hund muss die Kommandos vom Herrchen präzise und genau ausführen und ein Team mit ihm bilden.

Für wen eignet sich Obedience?

Alle Hundebesitzer können mit ihrem Hund diese Sportart ausführen – auch solche, die im Rollstuhl sitzen oder andere Einschränkungen haben.

Auch die Hunderasse und Größe des Tieres sind für den Sport unerheblich. Hunde wie ein Collie, oder Schäferhunde und Golden Retriever sind besonders gut geeignet, da sie als verlässlich, treu und gehorsam gelten. Weiterhin sollten Hund und Herrchen einige Eigenschaften mitbringen, um den Sport korrekt und zielführend ausführen zu können:

  1. Der Hund sollte motivierbar sein (beispielsweise mit Futter, Spielzeug oder Streicheleinheiten)
  2. Der Besitzer muss präzise und genau arbeiten können und keine Scheu davor haben, seinem Hund konsequent Kommandos zu erteilen.

Obedience eignet sich für Collies besonders gut. Sie sind intelligente Hunde, die in den unterschiedlichsten Ausbildungszweigen glänzen. In nahezu jeder Obediencegruppe findet sich heutzutage ein Collie wieder.

Welche Aufgaben gibt es im Obedience?

Dieser Hundesport beinhaltet verschiedene Aufgaben:

Welche Stufen gibt es bei Obedience?

In Deutschland gibt es vier Klassen, die Beginners und Obedience 1,2 und 3 heißen. In jeder Klasse gibt es zehn Übungen.

Wann mit Obedience beginnen?

Grundsätzlich kann ein Besitzer bereits mit dieser Sportart beginnen, wenn sich der Hund noch im Welpenalter befindet. Die Erwartungen sollten dann allerdings nicht ganz so hoch angesetzt werden, da der Welpe eher auf das Spielen fokussiert ist. Hilfsmittel unterstützen das Lernen und bringen den Hund Schritt für Schritt an die Sportart heran.

Unterschiede von Obedience und Agility?

SportartVoraussetzungenZieleAufgaben
ObedienceFür alle Hunde geeignet, keine speziellen körperlichen Voraussetzungen notwendigkörperliche und geistige Festigung der Bindung zwischen Mensch und TierÜbungen und Kommandos umsetzen, beispielsweise Fußlaufen und Apportieren
AgilityEignet sich eher für sehr flotte, sportliche und schlanke VierbeinerFreundschaft stärken, aber vorwiegend sportliche Leistungen erbringenHunde durchlaufen einen speziellen Hindernis-Parcours, möglichst ohne Fehler und so schnell wie möglich

Rally Obedience ist eine Mischform aus beiden Sportarten. Hier durchlaufen Mensch und Hund gemeinsam einen Hindernis-Parcours mit verschiedenen Stationen.

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Quellen

Spona, Helma: Obedience: Verschiedene Trainingsansätze für jede Übung »
Taetz, Alexandra: Die Hunde-IQ-Methode: Das Trainingsprogramm »
London, Karen B./Mcconnell, Patricia B.: Spielend Freunde werden: Richtiges Spiel für Hund und Mensch »