Der frühere Begriff für den Turnierhundesport lautete "Breitensport". Verschiedene eigenständige Varianten wie Vierkampf, Geländelauf oder Hindernisläufe gehören in die Kategorie des Turnierhundesports. Hunde und Menschen bringen sich grundsätzlich bei den Turniersportarten zu gleichen Teilen ein.

Turnierhundesport hält abwechslungsreiche Sportarten und Wettkämpfe bereit.

Welche Sportarten gibt es im Turnierhundesport?

  1. Hindernislauf: Vor allem für Einsteiger bietet sich der Hindernislauf an.
  2. Vierkampf: Der Vierkampf eignet sich eher für fortgeschrittene Teams und besteht aus mehreren Disziplinen der Leichtathletik wie Hürden-, Slalom- oder Hindernislauf.
  3. CSC: Am Combinations Speed Cup nehmen viele Teilnehmer teil. Die Mannschaften laufen als Staffel durch einen in Sektionen aufgeteilten Parcours. Den "CSC" gibt es auch als "Shorty" für kleinere Flächen.
  4. QSC: Beim Qualifikations Speed Cup treten zwei Teams auf zwei identischen Parcours im K.-o.-System gegeneinander an.

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Turnierhundesport für Collies

Ein Collie ist zugleich ein Familien- und Arbeitshund. Er möchte immer etwas zu tun haben und benötigt sowohl geistige, als auch körperliche Anstrengung. In Hundesportarten gelten Collies als äußerst erfolgreich. Beim Agility agieren sie beispielsweise blitzschnell und arbeiten beim Obedience mit viel Präzision und Tempo. Ein Collie wird alles mitmachen, ganz egal, um welche der Sportarten es sich handelt.

Tipp! Einige Sportarten können für den Collie sehr anstrengend sein. Die Herrchen sollten das Training in diesen Fällen lieber kurz und präzise halten und dem Hund nicht zu viel zumuten.

Richtiger Umgang mit Hunden im Turnierhundesport

VorbedingungenBevor der Hund mit dem Sport beginnen kann, sollte er mindestens ein Jahr alt sein. Besonders Turniersportarten sind für Hunde äußerst anspruchsvoll und setzen eine gewisse körperliche und geistige Reife voraus.
RisikenBesonders bei einem Collie besteht die Gefahr, dass dieser um sich selbst kreist oder wahllose Hindernisse wählt. Diese Probleme sind keineswegs Zeichen für Überforderung, sondern drücken die Langeweile des Hundes aus! Ein sportlicher Hund muss zuerst lernen, sich in Geduld zu üben und kurz zuzusehen. Bei einem Gruppentraining kann es sinnvoll sein, für die Pausen eine Hundebox mitzunehmen oder den Collie in den Pausen mit Futter zu versorgen. Das hat auf manche Hunde einen beruhigenden Effekt.
BelohnungAuch in Turniersportarten ist es ratsam, den Hund überwiegend für seine Selbstkontrolle zu belohnen.

Info: Zeigt sich ein Collie beim Turnierhundesport unmotiviert, so steckt nicht selten ein gesundheitliches Problem dahinter. Dann sollten Herrchen unbedingt einen Tierarzt aufsuchen und den Hund untersuchen lassen.

Weitere Hundesportarten für den Collie


Quellen

Dürrschmidt, Iris: Hundeverständnis: Beschäftigung, Verhalten, Körpersprache »
Franck, Rolf C.: Border Collie: Charakter, Erziehung, Gesundheit »